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Geburt im Ausland - Nachbeurkundung

Beschreibung der Dienstleistung

Registrierung einer Geburt eines deutschen Staatsangehörigen im Ausland auf Antrag.
Antragsberechtigt sind das Kind selbst, seine Eltern, sein Ehegatte oder Lebenspartner oder seine Kinder.

Voraussetzungen

  • Das Kind ist im Ausland geboren.
  • Das Kind ist zum Zeitpunkt der Antragstellung deutscher Staatsangehöriger, staatenlos, heimatloser Ausländer oder anerkannter Flüchtling.
  • Das Kind (oder ersatzweise die antragberechtigte Person) ist bei Antragstellung in Halle (Saale) wohnhaft. 

Gebühr

50,00 EUR zuzüglich weiterer anfallender Gebühren, wie z. B. für Namenserklärungen, Urkundenausstellung, etc.

Die Gebühr kann bar oder per EC-Karte in der Abteilung Standesamt gezahlt werden.

Eine Begleichung der Gebühr per Rechnung ist ebenfalls möglich.

Bearbeitung

*** z. B. sofort ***

Erforderliche Unterlagen

Für die Nachbeurkundung sind alle Änderungen ab dem Zeitpunkt der Geburt im Ausland zu beachten und zu erfassen, daher ist teilweise die Vorlage zahlreicher Urkunden erforderlich.

  • Geburtsurkunde mit amtlicher Übersetzung und ggf. Beglaubigung (Apostille, Legalisation)
  • Personalausweis/Reisepass von Vater und Mutter, auch des Kindes, falls vorhanden
     

Bei verheirateten Eltern zusätzlich:

  1. Bei Heirat im Inland: Aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister oder Eheurkunde mit Nachweis über die Namensführung in der Ehe; bei Geburt der Eltern des Kindes im Inland: zusätzlich Geburtsurkunden der Eltern
  2. Bei Heirat im Ausland: Heiratsurkunde mit Legalisation bzw. Apostille sowie mit Übersetzung, ggf. Bescheinigungen über Namenserklärungen
    Bei Geburt der Eltern des Kindes im Inland: zusätzlich Geburtsurkunden der Eltern
    Bei vorheriger Eheschließung eines Elternteils in Deutschland: beglaubigte Abschrift des Eheregisters oder Heiratseintrages dieser Ehe oder Heiratsurkunde/Eheurkunde mit Hinweis auf die Namensführung

Bei bisher unverheirateten Müttern zusätzlich:

  • Geburtsurkunde
  • Bei Geburt im Ausland: Geburtsurkunde ggf. mit Übersetzung und Überbeglaubigung 

Bei Geschiedenen zusätzlich:

  1. Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der letzten Ehe mit Scheidungsvermerk und ggf. Vermerk einer Namensänderung bzw. Eheurkunde und Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk und ggf. Namensänderung; bei Geburt des Elternteils im Inland: zusätzlich dessen Geburtsurkunde
  2. Bei Heirat im Ausland: Heiratsurkunde mit Legalisation bzw. Apostille sowie mit Übersetzung; bei Geburt der Mutter des Kindes im Inland: zusätzlich deren Geburtsurkunde
  3. Bei Scheidung im Ausland: Rechtskräftiges Scheidungsurteil und ggf. Scheidungsurkunde, beides mit Legalisation bzw. Apostille sowie mit Übersetzung, ggf. Verdienstbescheinigung, ggf. Anerkennungsentscheidung, ggf. Nachweis über Namensänderungen
     

Bei Witwen zusätzlich:

  1. Beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister mit Vermerk über den Tod des Mannes und ggf. Vermerk einer Namensänderung oder Eheurkunde mit Nachweis der Namensführung in der Ehe und Sterbeurkunde des Mannes; ggf. Nachweis über Namensänderung; bei Geburt der Eltern des Kindes im Inland: zusätzlich Geburtsurkunde der Eltern
  2. Bei Heirat bzw. Tod im Ausland: Eheurkunde bzw. Sterbeurkunde mit Legalisation bzw. Apostille sowie mit Übersetzung; bei Geburt der Mutter des Kindes im Inland: zusätzlich Geburtsurkunde der Mutter

Zur Eintragung des Vaters bei zum Zeitpunkt der Geburt nicht verheirateten Müttern:

  1. Urkunde über die Vaterschaftsanerkennung und Zustimmung des gesetzlichen Vertreters
  2. ggf. Sorgeerklärung
  3. wenn Vater ledig: Geburtsurkunde des Vaters, ggf. mit Übersetzung 
  4. wenn Vater verheiratet oder verheiratet gewesen: aktuelle beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister oder Eheurkunde, ggf. mit Übersetzung und Bescheinigung über Namenserklärung; bei Geburt des Vaters im Inland: zusätzlich dessen Geburtsurkunde

Bei Aussiedlern benötigen wir zusätzlich:

  1. Vertriebenenausweis oder Spätaussiedlerbescheinigung
  2. Registrierschein
  3. Bescheinigung über alle Namenserklärungen (z. B. nach § 94 BVFG oder zum Ehenamen)

Bei eingebürgerten Beteiligten zusätzlich: Einbürgerungsurkunde

Wichtig!

Legen Sie bitte immer Originaldokumente vor. Für nicht in deutscher Sprache abgefasste Urkunden ist stets eine deutsche Übersetzung eines in Deutschland öffentlich bestellten und allgemein beeidigten Übersetzers erforderlich.
Sämtliche ausländischen Urkunden bedürfen der Legalisation durch die Deutsche Botschaft bzw. einer Apostille durch die Heimatbehörde. Für manche Staaten bedürfen die ausländischen Urkunden auch einer gesonderten Echtheitsüberprüfung durch die Deutsche Botschaft. 

Antragstellung

persönlich
Bitte vereinbaren Sie einen Termin für Ihr Anliegen online oder telefonisch.

Rechtsgrundlagen

 

zuständige Stelle

zur Telefonbuchansicht von Geburten

Marktplatz 1
06108 Halle (Saale)

zum Stadtplan

Telefon: 0345 221-4623

Faxnummer: 0345 221-4581

Sprechzeiten

Mo: 09:00-11:30 Uhr
(nur mit Termin)

Di: 09:00-12:00
13:00-18:00 Uhr
(nur mit Termin)

Mi: geschlossen

Do: 09:00-12:00
13:00-15:00 Uhr
(nur mit Termin)

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Sa: geschlossen

So: geschlossen